Walross und Gorilla
Von Don Dahlmann 🏛️
Barmenschen sind selber die besten Kunden. Sowohl in der eigenen Bar, wie auch in fremden. Es geziemt sich nach der anstrengenden Schicht gemeinsam zwei bis acht Bier zu trinken und gegebenenfalls weiter zu ziehen. Die Angestellten dieses Pubs waren ein wilder Haufen, eine irisch-kölsche Mischung plus einem Quotenengländer und einem Berliner. Auf jeden Fall alle trinkfest und selten hatte einer was besseres zu tun, als nach getaner Arbeit weiter zu ziehen.
Dafür bot sich zumeist die „Schweizer Tenne“ an, ein von außen völlig schwarz verkleidete Kneipe mit Butzenglasscheiben und einer schweren Holztür. Der reine Zufall ließ uns den Laden entdecken, als wir auf der schnellen Suche nach mehr Bier halblaute ABBA Musik aus dem Laden vernahmen, und Kirstin, eine ebenso dünne wie trinkfeste Irin mit dem Satz „This sounds great, come on boys“ die Kneipe stürmte.
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6 Kommentare
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das wirkt jetzt irgendwie inzestuös, hier ein „redaktionsmitglied“ zu verlinken. aber diese geschichte war eine der ersten die mich dazu anhielt diese unglaublich langen texte bei don dahlmann zu lesen. vollends überzeugt von der geschichte war ich, als ich sie eines tages meiner familie nach dem abendessen vorlas. obwohl ich der schlechtes vorstellbare vorleser (SVV) bin, hatten alle weiblichen mitglieder meiner familie danach tränen in den augen, mein vater guckte immerhin bedröppelt. mir bescherte die geschichte einen veritablen kloss im hals, den ich am nächsten morgen zum frühstück zubereitete und der ganzen familie servierte.
Kommentar von Ix — 27.10.2005, 20:46 #
*schluck* …
Wenn dabei solche Texte verlinkt werden, finde ich Inzest super. Danke.
Kommentar von Florian — 27.10.2005, 21:00 #
Mir zieht es auch ganz kurz im Zahn, wenn mit dem ersten Schwung gleich einer aus der Jury auf der Bühne steht, aber von den drei Geschichten ist es definitiv noch die Beste.
Der schrägste Charakter scheint zwar der Knacki der Schwadroneuse zu sein, leider ist dieser Text nun wirklich eine Spur zu schlampig formuliert, stilistisch ZU unausgereift. Gepaart mit dem lästigen Mangel an Großbuchstaben ein eher gehemmtes Lesevergnügen.
Kommentar von Tom Maurer — 28.10.2005, 12:32 #
Ach ja: Das Ende ist gelungen ;)
Kommentar von Tom Maurer — 28.10.2005, 12:33 #
ich mag keine leute, die glauben, sie könnten gut schreiben, dann aber nur
langweilige klischees benutzen, keine eigene sprache haben.
Kommentar von the dorfjugend — 29.10.2005, 15:38 #
sach mal dorfjugend, wie redest du denn mit dem herrn maurer? oller textumbrecher!
Kommentar von ix — 29.10.2005, 16:20 #